Das neue HTC One X

Auch HTC hat in seinem Smartphone-Segment wieder zugelegt und präsentiert sich mit einem neuen Modell. Das HTC One X könnte durchaus zu einem Highlight der diesjährigen Smartphones werden und verspricht allein schon durch seinen Look so einiges.

Dieser zeichnet sich vor allem durch seinen XL-Screen mit 4,7 Zoll aus, die wenig zu wünschen übrig lassen. Für eine reibungslose Bedienung reicht hierbei jedoch nicht mehr nur eine Hand. Wer sich aber für seinen täglichen Gebrauch bei E-Mails, Websites, Kalender und Facebook erst einmal an solche Dimensionen gewöhnt hat, für den gibt es vom HTC One kein Zurück mehr.

Das LC-Display gibt immerhin 720 mal 1280 Pixel wieder, mitsamt naturgetreuer Farben, hohem Kontrast und stabilem Blickwinkel. Im One X hat man außerdem eine 8-Megapixel-Kamera verbaut, die nicht nur gestochen scharfe Bilder abgibt, sondern auch FULL-HD-Videoaufnahmen, die in dem 32 Gigabyte großen internen Speicher abgelegt werden. Der Vier-Kern-Prozessor hat jeweils 1,5 Gigahertz aufzuweisen und sorgt für das angenehme und ruckelfreie Arbeitstempo. Dabei ist das One X das erste Smartphone, das mit dem Quad-Core-Prozessor Tegra 3 von Nivida ausgestattet ist.

HTC greift mit seiner Benutzeroberfläche so tief in das System ein, wie es bei kaum einem anderen Hersteller zu finden ist. Diese Oberfläche nennt sich Sense und bietet sämtliche Icons, Widgets und Bedienelemente. Zwar liegt darunter Android in Version 4.0, doch bleibt Sense optisch sehr dominant und hat einige clevere Details und Funktionen vorzuweisen, die das Bedienen erleichtern. Zu den Features gehört auch ein neuer Musicplayer. Dabei werden alle installierten musikrelevanten Anwendungen, sowohl Songerkennungsdienst Soundhound als auch Webradio Tune-In und Musicshop 7digital in einer gemeinsamen Anwendung zusammengefasst.

Das Energiemanagement hat HTC ebenso überarbeitet und gibt dem One X ein solides Durchhaltevermögen. Bei reger Nutzung hält es sich über etwa sieben Stunden und im Alltagsgebrauch ist es durchaus möglich, sich einen gesamten Tag an dem riesigen Display zu erfreuen.

Nokia: erneuter Kampf gegen Apple und Samsung

© cienpiesnf - Fotolia.com

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Nokia galt lange als Handypionier. Nun ist das Unternehmen etwas angeschlagen und sucht nach neuen Quellen um Geld zu verdienen. Das Plan ist, sich auch ein Stück vom Kuchen zu nehmen von dem gut laufenden Tablet-Markt. Nokia zieht nun in den Konkurrenzkampf mit Apple und Samsung, da es seinerseits eine Angebotspalette von Tablet-PCs und Smartphones auf den Markt bringt.
Mit diesem Schritt in einen neuen Markt, hofft Nokia seinen Abstand zu den unternehmen Apple und Samsung zu verringern. Der noch-aktuelle Verwaltungschef Jorma Ollila kündigte an, dass nun eine eigene Angebotspalette mit hochwertigen Tablets und weiterentwickelten Smartphones den Markt erobern soll.
Weiterhin soll eine Kombination aus neuen Produkten in Verbindung mit Dienstleistungen den Unterschied für die Kunden ausmachen hinsichtlich anderer Anbieter. Doch auch die neuen Pläne können nicht darüber hinweg täuschen, dass Nokia die Smartphone-Revolution verschlafen hat. Das musste nun auch Ollila zugeben. Das Unternehmen hatte einfach zu langsam reagiert, als die internetfähigen Multifunktionshandys auf den Markt kamen. Ursprünglich war es sogar Nokia gewesen, die die Smartphones erfanden. Nun kommt das Unternehmen immer mehr ins Hintertreffen und kann den Vorsprung der anderen nur noch schwer einholen. Erst vor kurzem musste die Mutter der Handys mit ansehen, wie Rivalen wie Apple und Samsung in regelmäßigen Abständen Rekorde knacken. Das eigene Unternehmen rutschte derweil im ersten Quartal mit lediglich 1,3 Milliarden Euro Umsatz in die roten Zahlen. Nun sollen die neuen Produkte Abhilfe verschaffen. Wann die neuen Geräte angeboten werden, wollte Ollila noch nicht verraten. Das wird wohl erst sein Nachfolger tun, Ollila verlässt nämlich nach 27 Jahren den Nokia-Konzern. Es bleibt also spannend. Man kann nur hoffen, dass sich Nokia wieder erholt, denn eine Handybranche ohne Nokia ist doch irgendwie undenkbar.

All-Net-Flats sind der Renner

© m.schuckart - Fotolia.com

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Heutzutage sind Handys aus dem Leben nicht mehr weg zu denken. Jeder hat eines und jeder telefoniert damit. Obwohl telefonieren schon lange nicht mehr das einzige ist, was man mit seinem Mobiltelefon anstellen kann. Neben SMS ist es vor allem das Internet, dass ungeahnte Möglichkeiten der Kommunikation bietet. Die Smartphones sind auf dem Vormarsch und mit ihnen die unzähligen Apps, die man sich besorgen kann.

Wer ein Smartphone hat, der hat schon ordentlich Geld gelassen. Nun möchte man natürlich auch alle Möglichkeiten ausschöpfen, dafür braucht man aber vor allem einen guten Anbieter. Darum sind All-Net-Flatrates der absolute Renner. Mit diesen Flats zählt man keine Minuten mehr. Man bezahlt einen Festpreis und kann machen was man will, egal in welches Netz.

In Frankreich hält der Milliardär Xavier Niel Mobiltelefonie für eine unausweichliche Zwangsausgabe. Darum müsse es auch für jeden erschwinglich sein. Er gründete daraufhin die Marke Free Mobile, die es seinen Kunden für gerade einmal 19,99 Euro pro Monat ermöglicht, unbegrenzt in über 40 Festnetze der Welt zu telefonieren. Außerdem kann man innerhalb Frankreichs SMS und MMS nach Herzenslust verschicken.

In Deutschland warten wir noch auf diese Neuerungen. Lediglich E-Plus hat nun bei seiner billigen Tochter Yourfone eine Discounter-Flat im Angebot. Man zahlt 19,90 im Monat. Jedoch sind SMS nicht inklusive. Wer eine SMS-Flat für Deutschland möchte, zahlt noch einmal fünf Euro mehr im Monat. Zu beachten gilt bei diesem Tarif auch, dass die Vertragslaufzeit gleich satte 24 Monate beträgt. Wer schlau ist, wartet noch ein bisschen ab. Schätzungsweise werden uns schon bald die neuen Handytarife überrollen und teures Relefonieren und SMS-Schreiben war gestern.

Die besten Alternativen zum Smartphone

© svort - Fotolia.com

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Die Smartphones sind dabei den Handy-Markt immer mehr für sich zu beanspruchen, während die “alten” Handys immer weiter vertrieben werden. So ist mittlerweile jedes vierte genutzte Handy in Deutschland ein Smartphone und die Tendenz ist weiter rasant steigend. Doch in der Tat gibt es auch Menschen, die gar nicht planen sich ein Smartphone zuzulegen, da sie lieber auf gewöhnliche Handys zurückgreifen. Dies hat vor allem damit zu tun, dass für sie das Telefonieren und das SMS schreiben im Vordergrund steht, während zusätzliche Programme oder gar Spiele erst einmal zweitrangig sind. Wenn man sich die Marktstrategien von Smartphone Produzenten anschaut, fällt auf, dass das Telefonieren ein Kriterium ist, welches meist erst in einem der letzten Punkte überhaupt berücksichtigt wird, da andere Features viel wichtiger sind.
Für Kunden, die kein Smartphone haben möchten, jedoch trotzdem auf einige Funktionen nicht verzichten möchten, für die empfehlen sich sogenannte Multimedia Handys. Dies sind Handys mit einem kleineren Display, die meist auch auf das Internet zugreifen können und auch Funktionen wie einen MP3-Player oder eine einfache Kamera besitzen, jedoch über eine gewöhnliche Handytastatur verfügen. Außerdem werden sie nicht mit Android oder iOS betrieben, was bedeutet, dass man für sie auch keine zusätzlichen Apps herunterladen kann. Wer sich aber letztendlich doch nicht für ein Multimediahandy entscheiden will, sollte zumindest einen Smartphone Vergleich starten und sich vor dem Kauf über die genauen Eigenschaften und Vor- sowie Nachteile informieren. Oft sind in einem Smartphone mehr Funktionen vorhanden als man überhaupt im alltäglichen Gebrauch nutzt. Außerdem kann diese Überzahl von Anwendungen den Nutzer schnell überfordern. Gerade bei älteren Leuten kann ein Multimedia- oder gar ein ganz normales Handy da eine echte Alternative sein.

Yourfone – E-Plus startet neuen Tarif

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E Plus erfreut sich unter der Smartphone-Generation nicht gerade der höchsten Beliebtheit. Konservative Vertragsmodelle und die Konzentration auf die Base-Telefonie ließen die Neuabschlüsse von Verträgen in den Keller schwinden.
Die Führungsetage des angeschlagenen Mobilfunkunternehmens reagiert auf diese bedrohlichen Tendenzen mit einem neuem Tarif. Yourfone.de soll genau die Kunden ansprechen, die bislang übergangen wurden.

Der Kunde von heute lechzt nach Einfachheit. Das Konzept der Reduktion, dass bereits auf das Design der begehrten Smartphones, insbesondere der iPhones angewendet wurde, soll nun auch bei der neuen Vertragsgeneration zum Einsatz kommen.
Angesichts des unüberschaubaren Marktes, auf den neben den großen Unternehmen auch Discounter wie Aldi und Lidl drängen, ist der Kunde maßlos überfordert.
Aus dem Hause E-Plus soll deshalb nun die „weltgünstigste Allnet-Flat“ kommen. Der Kunde kann mit der neuen Flatrate kostenlos und unbegrenz in alle deutschen Netze telefonieren und darüber hinaus mit schnellen 7,2 Megabit pro Sekunde mobil surfen, bei einem Datenvolumen von 500 Megabyte.
Das 20-Euro Angebot gilt nur beim Abschluss eines 24-Monate Vertrages. Wer sich aufgrund der rasanten Marktentwicklung nicht über eine längere Zeit an einen Anbieter binden will, kann die Laufzeit auf nur einen Monat reduzieren, zahlt dafür aber 5 Euro Aufpreis. Selbiger Aufpreis gilt auch für eine SMS-Flat (Deren Relevanz aufgrund dem Siegeszug von „WhatsApp und Konsorten“ täglich schwindet).

Gleichzeitig will man auf die Bedürfnisse der Social Media eingehen. Man setzte, so das Unternehmen, auf Partizipation jedes Vertragskunden und wolle diesen sogar an Unternehmensentscheidungen teilhaben lassen. Via Facebook soll der Yourfone.de-Kunde über alle wichtigen Neuerungen seines Tarifs auf dem Laufen gehalten werden.
Das größte Problem des Anbieters wird wohl die lückenhafte Netzabdeckung sein, die weit hinter der Performance von Vodafone, oder o2 liegt.

Wie Apps die Gesellschaft verändern

© Kelvin Lung - Fotolia.com

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Im Buch “The App Effect” schreiben Jaap Bloem, Menno van Doorn, Sander Duivestein und Andreas Sjöstrom, wie Apps unsere Gesellschaft verändern.

Die großen App-Stores von Apple, Google, RIM und Microsoft bringen es zusammen auf über eine Million Apps, die zum Download bereit stehen. Spiele, soziale Netzwerke, Navigationssysteme… alles ist dabei. Analysten von Berg Insight haben prognostiziert, dass bereits im Jahr 2015 89 Milliarden Apps pro Jahr herunter geladen werden sollen. Dabei bewegen sich die Verkäufe bei einem Wert von 35 Milliarden Euro. 

In “The App Effect” beschreiben die Autoren drei Aspekte, die erklären sollen, wieso Apps so schnell auf einem derartigen Vormarsch sind: Zum einen ist verantwortlich die technologische Entwicklung, dann ein neues Informationsverhalten und zu guter Letzt die Festigung von Social Media. Ausserdem sind Apps persönlich. Bloem meint, dass jeder sich die Apps aussuchen kann, die individuell passen. 

Natürlich gibt es bei allen Vorteilen, die Apps mit sich bringen, auch eine Schattenseite. Im Report “A Nation Addicted To Smartphones” (von der britischen Telekom-Regulierungsbehörde Ofcom) wird klar, dass Smartphones ein erhebliches Suchtpotential inne haben. Dabei fällt auch immer wieder mal der Ausdruck “iPhone-Zombies”: 

An sich sind Apps aber dazu da, die Produktivität zu fördern und Vergnügen zu schaffen. Ausserdem machen sie viele Prozesse einfacher und dienen auch dazu, sich besser vernetzen zu können.  Sie verändern Arbeits- und Alltagswelt. Bei dieser Technologie spielen Technik, Kultur, Ökonomie und die historische Entwicklung eine große Rolle. “Social ist das neue Kapital”, meint Bloem. 

Das Buch wird vom IT-Softwaretest-Dienstleister Sogeti herausgegeben und ist kostenfrei als digitale Version erhältlich. Das Unternehmen beschäftigt sich grundsätzlich mit der Frage, wie New Technologies Unternehmen beeinflussen.

Splastop App bringt Windows 8 auf das iPad

© Kurhan - Fotolia.com

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Erst vor Kurzem haben die Entwickler von “Splashtop” auf ein neues hauseigenes Produkt aufmerksam gemacht. Mit dem neuen eigens dafür entwickelten App bringt die Firma das Microsoft-Betriebssystem Windows 8 auf ein Apple iPad. Zu den Versprechen der Entwickler zählen unter Anderem Multitasking, kurze Reaktionszeiten sowie ausgeklügelte Touch-Möglichkeiten.

Wer die zahlreichen Optionen der zugehörigen Anwendung nutzen und Metro-Apps auf seinem iPad ausführen möchte, benötigt grundsätzlich einen Rechner mit installiertem Windows-8-Betriebssystem. Außerdem muss auf dem Rechner eine Streamer-Anwendung installiert sein – ebenfalls von “Splashtop” entwickelt. Sobald besagte Anwendungen auf dem Gerät aufgespielt sind, kann die Windows-8-Umgebung vom Computer zum iPad kabellos gestremmt werden.

Für Windows-Nutzer ist die Anwendung kostenlos. Geneigte iPad-Nutzer müssen für die iOS-Applikation mit dem Namen “Win8 Metro Testbed” jedoch bezahlen. Beim Verkaufsstart der Anwendung im App Store von Apple wurde aber der Preis deutlich reduziert. Sobald diese Werbeaktion vorbei ist, soll der Preis für die App von Splashtop bei ungefähr 50 US-Dollar liegen.

“Splashtop” hat bereits alle wesentlichen Funktionen vorgestellt. Davon können mitunter Anwendungsentwickler für das bald kommende Windows 8 profitieren: dadurch können sie ihre Arbeit schon jetzt auf einem Tablet-PC testen. 

Durch die Consumer Preview von Windows 8 können auch normale Nutzer sehen, wie die neue Anwenung auf einem Tablet-PC läuft. Auch sie können auf diese Weise einige der Funktionen bereits im Testlauf unter die Lupe nehmen. Unter Anderem ist ein Wischen möglich: wenn man seinen Finger von der linken zur rechten Seite des Displays bewegt, kann zwischen den verschiedenen Anwendungen gewechselt werden. Durch eine Bewegung in die andere Richtung wird die Charms-Bar in der multitasking-fähigen App eingeblendet.